Der Betreuer

Nach den gesetzlichen Bestimmungen kann für einen Volljährigen im Falle einer psychischen Erkrankung oder körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung ein Betreuer bestellt werden. Dies ist dann möglich, wenn der betroffene Volljährige seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst besorgen kann.

 

Der gerichtlich bestellte Betreuer ist dann der gesetzliche Vertreter des Betroffenen. Er ist dafür zuständig, die Interessen des Betroffenen als dessen gesetzlicher Vertreter wahrzunehmen und ihn im Rahmen der vom Gericht festgelegten Aufgabenkreise zu vertreten.

 

Bei der Wahrnehmung dieser Aufgabe stehen für den Betreuer das Wohl und auch der Wunsch des betreuten Menschen im Vordergrund.

 

Der gesetzliche Betreuer unterliegt der Aufsicht des Betreuungsgerichts. Er hat regelmäßig Bericht zu erstatten und auf Aufforderung des Gerichts diesem über das verwaltete Vermögen Auskunft zu geben. Daher ist er verpflichtet, alle Einnahmen und Ausgaben zu belegen.